Unterwegs für die Kulturregion Rhein-Main

Kulturregion Rhein-Main begleitet Sehbehinderte

Natur mit allen Sinnen erleben

Für die Kulturregion Rhein-Main durfte ich einen ganz besonderen Spaziergang fotografisch begleiten. Dieses Mal führte mich der Auftrag in die Wildnis des Nordparks Bonames in Frankfurt. Gemeinsam mit Wildnisbotinnen erkundeten sehbehinderte Menschen die Natur auf eine ganz unmittelbare und sinnliche Weise.

Für mich war dieser Tag eine wunderbare Gelegenheit, wieder einmal genau hinzusehen und gleichzeitig zu beobachten, wie unterschiedlich Menschen Natur wahrnehmen können. Während ich die Begegnungen, Gesichter und kleinen Details mit meiner Kamera festhielt, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Pflanzen und ihre Umgebung vor allem durch Berührung, Gerüche und Geräusche erleben.

Die Wildnis im Nordpark Bonames entdecken

Der Nordpark Bonames bietet einen besonderen Naturraum mitten im Frankfurter Stadtgebiet. Hier darf Natur an vielen Stellen ihren eigenen Weg gehen. Pflanzen wachsen, Insekten finden Lebensräume und es entstehen Bereiche, die sich deutlich von einem klassischen gepflegten Park unterscheiden.

Bei unserem Spaziergang konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Pflanzen nicht nur kennenlernen, sondern sie tatsächlich anfassen und riechen. Die Wildnisbotinnen erklärten dabei viel über die Pflanzen, ihre Eigenschaften und die Natur vor Ort. So wurde der Spaziergang zu einer Entdeckungsreise, bei der die Natur mit möglichst vielen Sinnen erfahrbar wurde.

Besonders schön fand ich zu beobachten, mit wie viel Neugier und Freude alle Beteiligten dabei waren. Es wurde gelacht, gefragt, gestaunt und gemeinsam entdeckt. Die entspannte Atmosphäre und die Begeisterung für die kleinen Dinge am Wegesrand machten diesen Auftrag für mich zu etwas Besonderem.

Fotografie zwischen Menschen und Pflanzen

Als Fotografin liebe ich solche Aufträge, bei denen nicht nur ein einzelner Moment im Mittelpunkt steht, sondern eine ganze Geschichte entsteht. Für mich ging es an diesem Tag darum, die Begegnungen zwischen den Menschen festzuhalten, aber auch die vielen kleinen Details der Natur.

Ich habe es sehr genossen, selbst draußen unterwegs zu sein und mich intensiv mit den verschiedenen Pflanzen und ihrer Vielfalt zu beschäftigen. Neben den Menschen entstanden deshalb auch viele Bilder von Blättern, Blüten, Strukturen und den kleinen Details, die man bei einem Spaziergang durch die Wildnis vielleicht sonst leicht übersieht.

Gerade diese Verbindung aus dokumentarischer Fotografie, Begegnungen und Natur ist für mich besonders spannend. Ich versuche, Situationen so festzuhalten, wie sie tatsächlich passieren – aufmerksam, ungestellt und mit einem Blick für die kleinen Geschichten dazwischen.

Immer wieder unterwegs für die Kulturregion Rhein-Main

Die Kulturregion Rhein-Main gehört zu meinen regelmäßigen Auftraggeberinnen und Auftraggebern, und ich freue mich immer wieder über die unterschiedlichen Projekte, die ich fotografisch begleiten darf. Die Aufträge führen mich zu ganz verschiedenen Menschen, Orten und kulturellen Themen in der Rhein-Main-Region.

Gerade solche Projekte zeigen für mich, wie vielseitig Fotografie sein kann. Es geht nicht nur darum, schöne Einzelbilder zu machen, sondern darum, Erlebnisse sichtbar zu machen und Geschichten zu erzählen. Der Spaziergang durch die Wildnis im Nordpark Bonames war dafür ein wunderbares Beispiel – ein Tag voller Natur, Begegnungen, interessanter Gespräche und ganz viel Freude.

Für mich war es ein Auftrag, den ich nicht nur gerne fotografiert habe, sondern bei dem ich auch selbst eine richtig schöne Zeit in der Natur verbringen durfte.